Book
Die Gesellschaft der Dinge, Menschen, Götter
Abstract
Was kann ein an Poststrukturalismus und Philosophischer Anthropologie orientiertes soziologisches Denken leisten, das nicht vergessen hat, was von Marx zu lernen ist? Es ermutigt, die Routinen disziplinärer Selbstgenügsamkeit zu verlassen, sich frei unter den Zeitdruck ratlos machender Probleme zu setzen und politische Schärfe in der Distanz zu einseitigen Perspektiven zu gewinnen. Dazu hilft eine der Ideengeschichte und der Intellektuellensoziologie verpflichtete Kultursoziologie. In diesem Buch wird gezeigt, wie von der traditionellen Konzeption einer reinen und dingfreien Sozialwelt Abschied genommen werden kann. Es wird aufgeklärt, welcher Denkgeschichte die Reden von Rassen, Klassen und Massen entspringen und wie die Absetzung von den Vielen in der Idee der Universität heute fragil wird. Vorgeschlagen wird ein Zeitschichten-Modell für die anhaltende Moderne-Debatte. Freigelegt werden die theoretischen Grundlagen der radikalen Moderne-Kritik von rechts und links und aus postmoderner Blickrichtung werden die alten Themen: widerständige Subjektivität, Verhältnis von Theorie und Praxis neu diskutiert. Schließlich geht es um eine Neujustierung der Religionssoziologie heute.
Details | Table of Contents
pp.75-85
https://doi.org/10.1007/978-3-531-92835-7_5Rasse, Klasse, Masse
pp.87-111
https://doi.org/10.1007/978-3-531-92835-7_6pp.141-153
https://doi.org/10.1007/978-3-531-92835-7_9Publication details
Publisher: Verlag für Sozialwissenschaften
Place: Wiesbaden
Year: 2011
Pages: 211
DOI: 10.1007/978-3-531-92835-7
ISBN (hardback): 978-3-531-17986-5
ISBN (digital): 978-3-531-92835-7
Full citation:
Eßbach Wolfgang (2011) Die Gesellschaft der Dinge, Menschen, Götter. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.