Die Diskursanalyse als Teil des Kommunikativen Konstruktivismus
pp. 211-236
Abstract
In dem Beitrag wird danach gefragt, ob und wie man in (medial gestützten) Diskursen Kommunikationsmacht aufbauen kann. Deshalb wird anfangs das Konzept der ‚Kommunikationsmacht" vorgestellt, um dann die These zu begründen, dass man die Frage nach der Kommunikationsmacht in Diskursen nur dann sinnvoll stellen kann, wenn man den Diskurs als einen sich in verschiedenen Phasen vollziehenden sozialen Prozess versteht, der maßgeblich von sinnhaft handelnden und kommunizierenden Akteuren getragen wird. Eine prozessorientierte Diskursanalyse, die wissenssoziologisch angelegt ist und das kommunikative Mit- und gegeneinander der Akteure rekonstruiert, kann den Aufbau und die Wirkung von Kommunikationsmacht sichtbar und verständlich machen.
Publication details
Published in:
Reichertz Jo, Bettmann Richard (2018) Kommunikation – Medien – Konstruktion: Braucht die Mediatisierungsforschung den kommunikativen Konstruktivismus?. Dordrecht, Springer.
Pages: 211-236
DOI: 10.1007/978-3-658-21204-9_10
Full citation:
Reichertz Jo (2018) „Die Diskursanalyse als Teil des Kommunikativen Konstruktivismus“, In: J. Reichertz & R. Bettmann (Hrsg.), Kommunikation – Medien – Konstruktion, Dordrecht, Springer, 211–236.