Metodo

International Studies in Phenomenology and Philosophy

Book | Chapter

219220

Lesarten und "Reading Formation"

Andreas Hepp

pp. 117-141

Abstract

Die letzten beiden Kapiteln haben sich mit zwei zentralen Aspekten der Fernsehaneignung befaßt, nämlich der Alltagswelt als Bezugsraum der Fernsehaneignung und dem gemeinsamen emotionalen Erleben. Beide Aspekte stehen in enger Beziehung zu den Lesarten, die Zuschauer von Fernsehtexten haben. So ist die Lesart einer Fernsehsendung durch die lebensweltlichen Relevanzstrukturen der Zuschauer bedingt, ebenso spielt die emotionale Einstellung gegenüber der jeweiligen Fernsehsendung eine Rolle. Auch wenn so alltagsweltliche Verweise und Emotionsmanifestationen mit dazu beitragen, spezifische Lesarten einer Fernsehsendung zu konstituieren, gibt es eine Reihe von kommunikativen Formen, die funktional vorrangig hierauf bezogen sind. Diese Formen der Fernsehaneignung sind Gegenstand des folgenden Kapitels. Den Ausgangspunkt dazu bildet eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der Lesart, die diesmal aber etwas länger ausfallen muß als die theoretischen Reflexionen der vorangegangenen Kapitel, da der Begriff der Lesart in jüngster Zeit umfassend in den Cultural Studies diskutiert worden ist.

Publication details

Published in:

Hepp Andreas (1998) Fernsehaneignung und Alltagsgespräche: Fernsehnutzung aus der Perspektive der Cultural Studies. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Pages: 117-141

DOI: 10.1007/978-3-322-91650-1_7

Full citation:

Hepp Andreas (1998) Lesarten und "Reading Formation", In: Fernsehaneignung und Alltagsgespräche, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 117–141.