Körpergeist oder Bildung des Menschlichen Organismus
pp. 93-119
Abstract
Der Beitrag geht von einem multiperspektivisch erweiterten phänomenologischen Ansatz aus und steht für einen nichtreduktionistischen Einbezug einzelwissenschaftlicher Forschungsergebnisse. In diesem Fall sind es drei Forschungsperspektiven, die nachvollziehbar machen, wie kulturelle Welten den Körper von Anfang an mitgestalten: Ergebnisse der epignetischen Forschung, sowie neurobiologische Ergebnisse zur sensorischen Entwicklung und zum (episodischen) Gedächtnis. Diese drei Perspektiven zeigen Weisen auf, wie soziokulturelle Weltbezüge, vor allem am Beginn einer individuellen Biografie, den Körper strukturieren. Eine Trennung zwischen Natur und Kultur scheint nicht mehr möglich.
Publication details
Published in:
Brinkmann Malte, Türstig Johannes, Weber-Spanknebel Martin (2019) Leib – Leiblichkeit – Embodiment: Pädagogische Perspektiven auf eine phänomenologie des Leibes. Dordrecht, Springer.
Pages: 93-119
DOI: 10.1007/978-3-658-25517-6_6
Full citation:
Schäfer Gerd E. (2019) „Körpergeist oder Bildung des Menschlichen Organismus“, In: M. Brinkmann, J. Türstig & M. Weber-Spanknebel (Hrsg.), Leib – Leiblichkeit – Embodiment, Dordrecht, Springer, 93–119.