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Die Alltagswelt als Bezugsraum der Fernsehaneignung
pp. 75-97
Abstract
Will man sich mit der Alltagswelt als Bezugsraum der Fernsehaneignung befassen, so impliziert dies, daß man von einer prinzipiellen Differenz von Alltagswirklichkeit und Fernsehwirklichkeit ausgeht. Gerade dies ist aber in den letzten Jahren von postmodernen Kulturtheoretikern bestritten worden, die betonen, daß der Unterschied zwischen der durch das Fernsehen vermittelten Wirklichkeit und der eigenen, alltäglichen Wirklichkeit hinfällig geworden sei. Ein typisches Beispiel für einen solchen Ansatz ist die Medien- und Simulationstheorie von Jean Baudrillard.1
Publication details
Published in:
Hepp Andreas (1998) Fernsehaneignung und Alltagsgespräche: Fernsehnutzung aus der Perspektive der Cultural Studies. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 75-97
DOI: 10.1007/978-3-322-91650-1_5
Full citation:
Hepp Andreas (1998) Die Alltagswelt als Bezugsraum der Fernsehaneignung, In: Fernsehaneignung und Alltagsgespräche, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 75–97.