Metodo

International Studies in Phenomenology and Philosophy

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149232

Von der adäquaten zur apodiktischen Evidenz

Guillermo Hoyos Vásquez

pp. 149-172

Abstract

Die zwei letzten Paragraphen galten der Analyse der Strukturen der Intentionalität, auf Grund derer von einer Konstitution gegenständlicher Sinne und von ihrer Aufweisung als wahr-, falsch-, möglich-Seiendem gesprochen wird. Diese zwei Gesichtspunkte der Intentionalanalyse sind nun im Bezug auf das Telos, für das sie fungieren, d.h. im Bezug auf die Evidenzerfahrung, zu behandeln. Evidenz ist für Husserl nämlich, wie es früher hieß, die ausgezeichnete Bewußtseinsweise, in der die Intentionalität ihre teleologische Struktur aufweist, insofern im Erlebnis der Evidenz das gesamte intentionale Leben tendenziös auf Vernunft angelegt ist1. Die intention wurde bereits in ihrer doppelseitigen Tendenz auf Selbsterfassung und Bewährung andererseits als das eigentliche Streben, welches des Teleologisch-Sein des Bewußtseins bestimmt, analysiert. Evidenz ist das Strebeziel, in dem die Intention zur Erfüllung kommt; im Durchgang durch Evidenz erreicht also das konstituierende Ich seine teleologische Einheit.

Publication details

Published in:

Hoyos Vásquez Guillermo (1976). Intentionalität als Verantwortung: Geschichtsteleologie und Teleologie der Intentionalität bei Husserl, Springer, Dordrecht.

Pages: 149-172

DOI: 10.1007/978-94-010-1373-4_13

Full citation:

Hoyos Vásquez Guillermo (1976). Von der adäquaten zur apodiktischen Evidenz, in Intentionalität als Verantwortung, Dordrecht, Springer, pp. 149-172.